16 Januar 2006
Die schlauen Bauern...
http://www.welt.de/data/2006/01/16/831897.html
14 Dezember 2005
Tu Felix Gallia...
Die Privatisierung der Autobahnen, die heute verkündet wurde, ist meines Erachtens ein richtiger Schritt. In unserer ADAC Gesellschaft sind solche radikalen Maßnahmen leider noch nicht möglich...die Argumente der Privatisierungsgegner sind dabei immer dieselben: Man habe die Autobahn ja schon bezahlt (man möchte hinzufügen: und Adolf hat sie uns geschenkt!) durch Steuern und letztlich ginge es um Abzocke. Dass der Begriff der Abzocke dabei auch auf die dreiste Kfz-Steuer und die Maut passt, bei der ein Gutteil der Erlöse an Staatskonzerne fließt, wird verschwiegen. Die ungeheuren Erlöse einer Privatisierung und die knappen Kassen des Staates werden aber notwendigerweise zu diesem Schritt auch hier zwingen.
09 Dezember 2005
Gute Freunde kann niemand trennen...
25 November 2005
Gammelfleisch...
Aus eigener Anschauung kann ich das Fleisch der Brandenburgkette (in Rewe Märkten anzutreffen), Fleisch vom Metzger, die Kühlregale bei METRO und eine Fleischgroßtheke bei Globus vergleichen.
Fazit ist, dass die Supermarktangebote zwar günstig, aber qualitativ das Hinterletzte sind. Schnitzel, die um 40% schrumpfen, ins Fleisch gepresstes Wasser, um das Gewicht zu steigern, Hackfleisch, dass einen ekelhaften Ebergeschmack entwickelt beim Braten...widerlich. Deutlich besser schneidet der Metzger ab, wobei man sich aber nur auf selbst hergestellte Ware verlassen kann. Glänzend schneiden sowohl METRO, als auch die Fleischgroßtheke beim Globus ab...dort kann man geradezu blind kaufen, wobei bei der Großtheke selbstverständlich auch die Einschränkung gilt, dass nur Selbstproduziertes überzeugen kann.
24 November 2005
Wie man einen Hetzartikel schreibt...
Aus unserem Lieblingsonline-Magazin, wir kommentieren kritisch:
Irak
Deutsche Archäologen restaurieren Babylon
Monatelang haben die Truppen der USA und Polens das antike Babylon als Militärcamp benutzt - und schwere Schäden verursacht. Unter der Führung des Deutschen Archäologischen Instituts sollen die historischen Gemäuer im Irak jetzt restauriert werden.
Comment: Ohweh, die USA und die Polen haben schwere Schäden verursacht. Jetzt kommen die guten Deutschen und restaurieren...
Berlin - Die antike Stadt Babylon ist nicht nur berühmt wegen ihrer herausragenden Rolle in der Weltgeschichte, sondern ist auch eine der bedeutendsten archäologischen Stätten überhaupt. Von April 2003 bis Dezember 2004 haben die Invasionstruppen der USA und Polens
Comment: Invasionstruppen, das fängt ja gut an.
die uralte Stadt als Militärlager benutzt - und dabei "massive Schäden" verursacht, wie Experten des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) mitteilten.
Schwere Militärfahrzeuge seien in die antike Ruinenstadt gefahren, die außerdem als Flugplatz genutzt worden sei. Dies habe zu dramatischen Schäden durch die Bodenverdichtung geführt. Die Soldaten hätten sogar Teile antiker Siedlungsreste benutzt, um Sandsäcke zu füllen.
Comment: Sandsäcke mit Teilen gefüllt...mmm...nicht mit Sand, der dort ja herumzuliegen scheint?
Das DAI übernimmt nun federführend die ersten Restaurierungsarbeiten in Babylon. Zunächst werde das Institut im Auftrag der Unesco die Schäden dokumentieren und den künftigen Umgang mit den rund 3000 Jahre alten Ruinen festlegen, teilte das DAI heute in Berlin mit. Geplant sei später auch die Entsendung von Fachpersonal. Das DAI hatte 2003 seine Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen aus dem Irak abgezogen.
Comment: Ohne Mitarbeiter vor Ort geht es also nicht.
An der Dokumentation werden sich mehrere Staaten, darunter Frankreich, Großbritannien, die USA und Japan beteiligen.
Comment: Ach, hier kommen die bösen Amis und beteiligen sich.
Die Experten werden unter Leitung der irakischen Antikenverwaltung und der Unesco arbeiten. Das DAI unterstützt den Plan der irakischen Regierung, für Babylon den Status als Unesco-Weltkulturerbe zu beantragen.
Während der Regierungszeit Saddam Husseins wurden im antiken Babylon bereits Tiefgaragen und Restaurants für den Massentourismus angelegt, was nach Angaben des DAI einen "tiefen Eingriff" in die antike Bausubstanz darstellte.
Comment: Der Knaller des Artikels...also die Bodenverdichtung durch Panzerfahrzeuge hat "schwerste Schäden" angerichtet, aber die Tiefgaragen und Restaurants waren nur ein "tiefer Eingriff"...einmalig in Diktion, direkt aus dem Goebbels´ Handbuch für erfolgreiche Propaganda abgeschrieben.
Das rund 80 Kilometer südlich von Bagdad gelegene Babylon war vor fast 100 Jahren vom deutschen Archäologen Robert Koldewey ausgegraben worden.
Comment: Wir mal wieder, hurra!
Das friedliche Gutmenschentum des Volks der Archäologen triumphiert mal wieder über das verachtenswerte kriegstreiberische Pack aus den USA. Die "tiefen Eingriffe" Saddams sind natürlich nicht mit den schwersten Schäden zu vergleichen, die die Invasionstruppen angerichtet haben. Und wenn der gute Saddam nicht aus dem Amt gejagt worden wäre, hätte das DAI seine segensreiche Tätigkeit noch weiterführen können, ohne das Land fluchtartig verlassen zu müssen.