22 Juni 2005

 

Heiße Temperaturen...

quälen den Blogger schon am Mittag. Die Produktivität leidet. Offensichtlich ist die Hitze auch einigen Politikern zu Kopfe gestiegen und die Wahlkampfdebatte kreist mal wieder um den Sozialneid gegenüber angeblich Reichen.

Das wirklich Schlimme ist, dass die Definition von Reich immer weiter gefasst wird im Zuge der Debatte, erst ist es 5 Millionen Jahreseinkommen, dann merkt man, dass das nicht wirklich viele Leute sind. Jetzt sind wir schon bei 500.000 € Jahreseinkommen...und die ersten Schlaumeier sprechen schon von Managern und Chefärzten, die zur Kasse gebeten werden sollen. Da sprechen wir aber bald von noch deutlich niedrigeren Werten. Es ist zum Haareraufen. Leider beteiligt sich sogar die CDU an diesen Diskussionen und lässt sich in die Ecke drücken. Aber vielleicht sollte man wirklich dieses unsaubere Spiel mitmachen und die FDP dann vorschicken, wenn es darum geht, der Diskussion ein Ende zu bereiten.

Traurige Realität in Deutschland 2005.

10 Juni 2005

 

Die Partei der Wiedergänger

Zum Tanz der Untoten laden ein:

Die frühere SED, jetzt PDS, Seit´ an Seit´ mit den Altkommunisten, Gewerkschaftsabweichlern und Träumern der WASG.
Die Zeremonienmeister geben Gysi, der bei keiner Lebensversicherung mehr eine Police kriegt, und der Nosferatu der SPD persönlich, Oskar Lafontaine.

Das Schlimme ist, dass die Herrschaften sich im nächsten Bundestag als "die wahre Opposition" gerieren können und ungeniert hetzen dürfen.

Nur gut, dass diese Gründung eine dermaßen hohe Zahl von Profilneurotikern, Ostalgikern und anderen Auffälligkeiten aufweist, dass die Lebensdauer exakt 2 Wochen nach der Wahl rapide gegen Null tendieren wird. Aber dann sitzt man ja schon im warmen lila Sesselchen, ist ja auch besser als ALGII.

08 Juni 2005

 

Der Angriff auf Horst Köhler

Spiegel Online entpuppt sich immer noch als gute Quelle. Da greift die SPD Linke den Bundespräsidenten frontal an, der Kanzler pfeift die Kollegen zurück und nun dies:

Trotz des Machtwortes des Kanzlers warf nun auch Ludwig Stiegler dem Staatsoberhaupt mangelnde parteipolitische Zurückhaltung vor. "Herr Köhler ist leider parteipolitisch nicht so zurückhaltend wie alle seine Vorgänger", kritisierte Stiegler in einem Interview mit Reuters TV.


Hallo? Welcher Bundespräsident hat denn den offenen Verfassungsbruch von Wowereit bei der Abstimmung über das Zuwanderungsgesetz gegen die Bedenken seiner Hausjuristen sanktioniert? (Antwort: Johannes Rau, SPD)

Stiegler warf dem Präsidialamt vor, aus parteipolitisch motivierten Gründen Unsicherheit zu schüren. Mit Blick auf das Bekanntwerden angeblicher Einzelheiten aus einem vertraulichen Gespräch zwischen Köhler und Schröder sagte der SPD-Politiker: "Nach der Frage 'Wem dient es' ist der Verdacht groß, dass diese stramme CDU/FDP-Truppe rund um den Bundespräsidenten hier versucht, Politik zu machen und deshalb Unsicherheit zu verbreiten versucht."


Traumhaft. Die stramme CDU/FDP Truppe...Stiegler fällt ja immer wieder durch seine Haudrauf-Rhetorik auf. Der Mann entstammt, wie auch der Abgeordnete Tauss, dem SPD Krakehl-Flügel, der seine einzige Daseinsberechtigung im Produzieren von inhaltlich minimalistischen, aber maximal polemisch-beleidigenden Presserklärungen, markigen "Haltet den Dieb!" Interviews und extremer Uninformiertheit über einfachste sozio-ökonomische Zusammenhänge sieht. Und: Oh Wunder! sie entstammen auch von ihrer Herkunft dem Gewerkschaftssumpf.

 

Wie man eine Volkspartei zu Grunde richtet...

Drehbuch und Hauptfigur (als der Totengräber): Gerhard Schröder
Regie und Technik: Franz Müntefering

Der Opportunist: Sigmar Gabriel
Der Sekundant: Michael Sommer
Der Bösewicht: Oskar Lafontaine
Die Drahtzieher: Das böse Kapital
Der ungeliebte Präsident: Horst Köhler
Der Chor der Verdammten: SPD Abgeordnete, die nicht über Landeslisten abgesichert sind
Die Widersacherin: Angela Merkel

Deutschland 2005, in Produktion, Bundesstart ungewiss (September oder erst Ende 2006?)

06 Juni 2005

 

Die private Krankenversicherung und ihre Feinde

Wir hatten es ja geahnt...der diesjährige Wahlkampf führt bei der ehemaligen Bardame Schmidt zu einem Anfall von präelektioneller Wahrheit:

Berlin - Der Entscheidende Punkt einer Gesundheitsreform müsse sein, "dass die unsinnige Trennung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung aufgehoben wird", sagte Schmidt der Zeitung "Die Welt".

Zugleich forderte die SPD-Politikerin mehr Steuermittel für die gesetzliche Krankenversicherung: Es sei klar, "dass Beiträge allein nicht mehr reichen." Die SPD-Pläne für eine Bürgerversicherung sähen vor, "dass mit Hilfe von Steuermitteln vermieden werden soll, die Beitragszahlenden stärker zu belasten", sagte Schmidt.


Genau: das alte Staatssystem ist endlich pleite dank seiner Ineffizienz und was macht die gute Dame: mehr Kohle reinpumpen und die wirklich effizienten Systeme der privaten Versicherungen abmurksen. Die Steuermittel sollen die Beitragszahlenden entlasten? Hallo? Wer zahlt denn die Steuermittel?

03 Juni 2005

 

Der Gegensatz zwischen Marktwirtschaft und Sozialismus

Naja, wenn´s nach den Grünen geht, sieht´s in Deutschland bald auch so aus.


 

Urlaubszeit - schöne Zeit!

Das war ja ein Urlaub nach Maß...nachdem der Wahlsonntag auf der Autobahn nach Italien verbracht wurde und pünktlich um 18 Uhr der Satellit auf Phoenix eingestellt war, begann es schon mit Freude, Entspannung und Erholung. Freude beim Anblick der versteinerten Gesichter der Rot-Grünen Koalition, Entspannung beim Anblick von Frau Roths völlig entgleister Gesichtszüge als sie zu den Neuwahlplänen Stellung nehmen muss und Erholung beim Gedanken an einen kurzen Wahlkampf bis zum September.

Bleibt nur zu hoffen, dass es wirklich zu Neuwahlen kommt (schließlich soll diesen Putsch ein ernst zu nehmender Bundespräsident absegnen, der sich erlaubt, sein Gehirn nicht völlig im Amt abgeschaltet zu haben und der keine gesteigerte Dankbarkeit gegenüber der Partei zeigen muss)...

Nunquam liest weiter mit Begeisterung von den einstweilen für ein paar Tage (wer hat da wohl die Peitsche geschwungen) eingestellten Selbstzerfleischungen der Koalition, welche mittlerweile wirklich einer Ehe im Endstadium ähneln.

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