08 Juni 2005

 

Der Angriff auf Horst Köhler

Spiegel Online entpuppt sich immer noch als gute Quelle. Da greift die SPD Linke den Bundespräsidenten frontal an, der Kanzler pfeift die Kollegen zurück und nun dies:

Trotz des Machtwortes des Kanzlers warf nun auch Ludwig Stiegler dem Staatsoberhaupt mangelnde parteipolitische Zurückhaltung vor. "Herr Köhler ist leider parteipolitisch nicht so zurückhaltend wie alle seine Vorgänger", kritisierte Stiegler in einem Interview mit Reuters TV.


Hallo? Welcher Bundespräsident hat denn den offenen Verfassungsbruch von Wowereit bei der Abstimmung über das Zuwanderungsgesetz gegen die Bedenken seiner Hausjuristen sanktioniert? (Antwort: Johannes Rau, SPD)

Stiegler warf dem Präsidialamt vor, aus parteipolitisch motivierten Gründen Unsicherheit zu schüren. Mit Blick auf das Bekanntwerden angeblicher Einzelheiten aus einem vertraulichen Gespräch zwischen Köhler und Schröder sagte der SPD-Politiker: "Nach der Frage 'Wem dient es' ist der Verdacht groß, dass diese stramme CDU/FDP-Truppe rund um den Bundespräsidenten hier versucht, Politik zu machen und deshalb Unsicherheit zu verbreiten versucht."


Traumhaft. Die stramme CDU/FDP Truppe...Stiegler fällt ja immer wieder durch seine Haudrauf-Rhetorik auf. Der Mann entstammt, wie auch der Abgeordnete Tauss, dem SPD Krakehl-Flügel, der seine einzige Daseinsberechtigung im Produzieren von inhaltlich minimalistischen, aber maximal polemisch-beleidigenden Presserklärungen, markigen "Haltet den Dieb!" Interviews und extremer Uninformiertheit über einfachste sozio-ökonomische Zusammenhänge sieht. Und: Oh Wunder! sie entstammen auch von ihrer Herkunft dem Gewerkschaftssumpf.

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