19 September 2005

 

Der Princeps...

Schröder im Fernsehen...ein degoutantes Schauspiel rotweininduzierter Machtgeilheit. Bekannt ist ja, dass er sich täglich ein Fläschchen genehmigt, aber dass er dies vor seinem Auftritt in der Elefantenrunde tut, Respekt. Da hat einer die Zeichen der Zeit voll verstanden...Inhalt ist nichts, Verpackung alles, Frechheit siegt, sozusagen eine Fortsetzung des Fernsehprogramms in der Politik.

Dass selbst ein Fischer sich davon mit Graus abwendet, erstaunt. Der einzige mit Format war Westerwelle...hätte man den als Kandidaten der Union aufgestellt. Merz fällt mir als einzige Alternative auf der Unionsseite ein.

Spielen wir mal das Spiel theoretisch weiter:

Option 1)

Merkel wird bei der Fraktionsvorsitzendenwahl morgen früh abgestraft...was dann? Bleibt nur Merz.

Option 2)

Die CDU steht geschlossen hinter ihr und verweigert sich einer Kanzlerwahl im Bundestag. Schröder wird mit hauchdünner Mehrheit zum Kanzler gewählt und lässt sich tolerieren...Rot-Rot-Grün mit geringem Mindesthaltbarkeitsdatum.

Alles andere erscheint unrealistisch.

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