26 September 2005

 

Was haben wir an dieser Stelle....

seit Wochen, ja Monaten gepostet? Eine Menge Nachrichten zum Thema "Wie Deutschland langsam vor die Hunde geht"...und andere Beobachtungen zur Lage in unserem Land. Dass bei der vergangenen Wahl dennoch ein beträchtlicher Teil der Wähler aufgrund von Eigeninteressen und Ängsten die Lage verdrängt, zwingt zu einer tieferen Betrachtung der Ausgangslage:

1) Die Wählerschaft spaltet sich wie nicht anders zu erwarten war in einen rationalen und einen irrationalen Teil auf.

2) Der irrationale Teil hat diesmal gegen eigene Interessen gewählt.

3) Der rationalen Wahlkampfführung konnte mit einer an die Irration appellierenden Vorgehensweise begegnet werden.

Was ist die Lehre daraus für künftige Wahlkämpfe?

Die Leute wollen, pardon, besch...en werden. Der rationale Teil der Wählerschaft wird sich von Programmen und Positionen überzeugen lassen, für diesen Teil werden die wolkigen Programme geschrieben und Beschlüsse auf Parteitagen gefasst. Der andere Teil der Wählerschaft braucht a) klare, kurze Aussagen ohne Inhalt, die an die Emotion appellieren b) eine glaubwürdige Person, welche die Affekte anspricht c) eine Corporate Identity, an die sie glauben kann.

Grundsätzlich also keine schlechte Ausgangsposition für die Union, da sie auch in der Vergangenheit hier punkten konnte. Warum es diesmal nicht gelang, liegt auf der Hand, man muss ja nur das Stichwort "Besteuerung der Zuschläge" erwähnen.

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