17 November 2005

 

Die Wiederauferstehung des Sozialismus Teil I...

Die alte und neue Gesundheitsministerin lässt die Katze aus dem Sack:

Für die gesetzlich Versicherten solle eine neue Gebührenordnung eingeführt werden, sagte die Ministerin. "Unser Ziel ist, dass medizinische Leistungen gleich honoriert werden, egal ob sie für einen privat oder einen gesetzlich versicherten Patienten erbracht werden", sagte sie, und: "Es ist sehr ungerecht, wenn die gesetzlich Versicherten, die zum Teil auch hohe Beiträge bezahlen, auf eine Behandlung viel länger warten müssen als ein Privatpatient, an dem die Ärzte mehr verdienen."
Es wird noch schlimmer:

"Wer zugelassener Arzt ist, soll Menschen zum Standardtarif behandeln müssen", sagte die Ministerin. Dies solle auch für Ärzte gelten, die bisher nur Privatpatienten haben.
Einziger Lichtblick ist der geplante Kahlschlag bei den gesetzlichen Kassen...wenn schon Sozialismus, dann reicht meines Erachtens wirklich eine einzige gesetzliche Kasse. Dann muss man auch den aufgeblähten Verwaltungsapparat nicht mehr mitschleppen.

Meine CDU Mitgliedschaft, die ich trotz heftiger Bauchschmerzen noch aufrecht erhalten habe, wird garantiert gekündigt, wenn das Wirklichkeit wird.

Comments:
Es fällt sehr schwer, sich dieser Tage dazu zu bekennen, CDU-Mitglied zu sein. Vor allem, wenn ich an die kommenden Parteitage denke, auf denen wieder der Sieg und die Kanzlerin Merkel besungen werden, ohne zu erwähnen, daß die Union stillschweigend eine sozialdemokratische Regierung mit Kanzlerin Merkel gebilligt hat, weil die Verantwortlichen bei den entscheidenden Themen den Schwanz eingezogen haben.
Aber vielleicht sind Schmidts Äußerungen gut, um einigen Parteikameraden die Augen zu öffnen...

(Wenn die sozialistischen Androhungen allerdings wahr werden, spätestens dann trete ich auch aus!)
 
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